Synagoge

Im Bereich der heutigen Siegfried-Leopold-Straße/ Friedrich-Friesen-Straße befindet sich der Synagogenplatz. An diesem Standort wird erstmals um 1800 ein Bethaus erwähnt, das in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts abgerissen und durch eine Synagoge ersetzt wird. 1903 wurde an gleicher Stelle eine neue Synagoge errichtet, weil die alte zu klein geworden war.

In der Progromnacht am 9. November 1938 wurde die Synagoge durch einheimische SS-Angehörige zerstört und die in Bonn lebenden Juden in der Folgezeit deportiert. Heute befindet sich am ehemaligen Standort der Synagoge eine Gedenkstätte mit Ziegelsteinen des Gebäudes. Außerdem wurden seit 2002 in Beuel sogenannte Stolpersteine mit den Namen der Juden verlegt, die in Beuel gelebt haben und durch die Nationalsozialisten ermordet wurden. Die Aktion wurde mittlerweile auf ganz Bonn ausgeweitet.

Stolpersteine in Beuel

Synagogenplatz

Stolpersteine
Stolpersteine
Synagogenplatz
Synagogenplatz

Eine weitere Gedenkstätte der jüdischen Gemeinde in Bonn ist der Friedhof in Schwarzrheindorf.

 

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