Heimatmuseum

Das Heimatmuseum Beuel wurde am 07. Juni 1986 in dem ältesten noch stehenden Fachwerkhaus Beuels in der Wagnergasse 2 eröffnet. Träger des Museums ist der Heimat- und Geschichtsverein Beuel e. V., der bereits 1947 gegründet wurde. Ziel des Vereins ist die Förderung der Heimatkunde und des Geschichtsbewusstseins der Bevölkerung. Seit der Eröffnung wurde das Museum nach und nach um einige Gebäude erweitert.

Die Gebäude

In den verschiedenen Gebäuden wird die Entwicklung Beuels von der Eiszeit bis in die Gegenwart dargestellt. Darunter befindet sich auch das älteste Fachwerkhaus Beuels, das 1726 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird. Darin wird das Leben zu verschiedenen Zeiten der letzten Jahrhunderte gezeigt. Besondere Highlights sind dabei die Schulklasse aus der Kaiserzeit und die Ausstellung von historischen Spielzeugen.

1989 wurde das von der Stadt Bonn renovierte Backsteinhaus aus dem vorigen Jahrhundert dem Heimatmuseum zur Verfügung gestellt. Auf drei Stockwerken kann man darin heute die Geschichte Beuels von der Eiszeit bis zur kommunalen Neuordnung im Jahr 1969 bestaunen. Aus unterschiedlichen Epochen werden Fundstücke gezeigt, die den Besuchern die Entwicklung der Menschen auf der rechten Rheinseite nahe bringen.

Die aus dem Jahr 1662 stammende Scheune stand ursprünglich in Wachtberg und wurde über dem von 1600 stammenden Weinkeller wieder aufgebaut. Gezeigt werden in diesem Gebäude die Hauptgewerbe Beuels aus der Zeit vor der industriellen Revolution, Fischerei, Schifffahrt und Wäscherei. Aber auch wechselnde Ausstellungen über die Geschichte Beuels sind in der Scheune zu finden.

Im Stall finden sich verschiedene historische Handwerksbetriebe, eine Schuhmacherei, eine Tischlerei und eine Schmiede. Wer wissen möchte, wie die Toiletten unserer Vorfahren ausgesehen haben, findet hier außerdem ein altes Plumpsklo. Dieses war noch bis 1980 in Benutzung, da Studenten im Fachwerkhaus wohnten.

Im Außenbereich des Museums befindet sich der Hausgarten, heute als Kräutergarten mit einheimischen Pflanzen angelegt. Hier findet man viele Informationen darüber, wie man Kräuter am besten nutzt, in der Küche oder auch für die Gesundheit.

Der Eintritt in das Museum ist kostenlos, freiwillige Spenden in beliebiger Höhe werden zur Aufrechterhaltung des Museumsbetriebs aber gerne gesehen. Weitere Informationen über das Heimatmuseum und den Verein findet Ihr auf der Vereinswebseite.

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